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Unsere Produkte

Vom Acker in die Tüte

Vom Acker in die Tüte

Wenn unsere Bio-Möhren knackig frisch und sauber verpackt in Ihrem Geschäft ankommen, stecken viele Stunden sorgsamer Arbeit in dem beliebten Öko-Gemüse. Unsere Öko-Bauern wenden keine leichtlöslichen Mineraldünger und keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel an. Stattdessen ziehen sie die Pflanzen mit intensiver mechanischer Feldarbeit groß – für eine intakte Natur und einen gesunden Bio-Genuss.

 

 

Millionen Saatkörner

Ab März beginnt die Aussaat. Nur sehr gute, widerstandskräftige Sorten werden angebaut, die sich durch hohe Qualität und hervorragenden Geschmack auszeichnen. Damit die Pflanzen von Wind und Sonne möglichst gut durchlüftet und durchwärmt werden können, legt der Öko-Bauer auf dem Feld in festen Abständen Dammreihen an. In die Oberseite der Dämme bringt er das Saatgut ein – pro Hektar 1,3 bis 2 Millionen Körner.

 

 

Jäteflieger gegen Unkraut

Bio-Möhren wachsen langsam. Das lässt dem Unkraut Zeit, sich auszubreiten. Anfangs wird es vom Öko-Bauern durch Abflammen bekämpft, später setzt er zwischen den Pflanzenreihen Hackmaschinen ein. In den Reihen selbst jedoch beginnt, sobald die Möhrenpflanze zu sehen ist, die mühevolle Handarbeit: gut 50 bis 250 Stunden manuelles Jäten pro Hektar. Erleichtert wird es durch den Jäteflieger – ein überdachtes Fahrzeug mit langen Auslegern, von denen aus die Jäter das Unkraut im Liegen ausrupfen können.

 

 

Schonende Ernte

Zwischen Juni und November – je nach Sorte und Zeitpunkt der Aussaat – werden die Bio-Möhren schonend geerntet. Eine Erntemaschine greift die Pflanzen der Reihe nach am Kraut, zieht sie vorsichtig aus dem Boden und trennt die Bio-Möhren anschließend vom Kraut. In großen Kisten transportiert der Öko-Landwirt die Ernte zur Marktgenossenschaft der Naturland Bauern.

 

 

Sorgfältige Prüfung

Möhren können in den Klassen Extra, I und II angeboten werden. Wir prüfen jede Charge unserer Möhren sorgfältig nach ihren äußeren Qualitäts­eigen­schaften wie Durchmesser, Länge, Form und Oberfläche. Ihr Ansprechpartner für die Möhrenproduktion und den Möhrenhandel in unserem Hause ist Herr Haase, der in engem Kontakt mit unseren Landwirten steht.

 

 

Brix-Test für den guten Geschmack

Jede Lieferung von Bio-Möhren prüfen wir zunächst auf guten Geschmack. Um den Zuckergehalt der Bio-Möhren zu bestimmen, wird ein Tropfen von ihrem Saft auf das Glasprisma eines Messgerätes gegeben. Das Gerät – ein so genannter Refraktometer – wird gegen das Licht gehalten und misst, wie stark das Licht beim Übergang in die Flüssigkeit gebrochen wird. Je stärker die Lichtbrechung, desto höher ist der Zuckergehalt im Saft. Angezeigt wird das Mess-Ergebnis in der Einheit Brix. Die Bio-Möhren sollen einen Brix-Wert von mindestens 7,5 haben, damit sie richtig gut schmecken.

 

 

Gewaschen, sortiert und handverlesen

Nun werden die Bio-Möhren in großen Waschtrommeln gründlich und behutsam vom Sand befreit und gereinigt. Auf einem langen Band gehen sie anschließend durch die Sortieranlage, die sie nach Dicke und Länge trennt. Zugleich werden sie mehrfach sorgfältig begutachtet und manuell verlesen.

 

 

Beste Qualität und Frische

Nur ausgezeichnete Bio-Möhren der Handelsklasse I gelangen als Frischmarktmöhren in den Verkauf. Eine vollautomatische Verpackungsanlage wiegt die Bio-Möhren genau ab und füllt sie in Tüten zu je einem Kilogramm – versehen mit dem Bio-Siegel und dem Herkunftscode. Schon am nächsten Tag liegen die frisch befüllten Tüten mit den knackigen Bio-Möhren in Ihrem Geschäft.

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